BARF bei Leishmaniose Erkrankung - gut zu wissen

welche BARF Produkte sind geeignet?
Kanu mit Hund und Ruderer auf einem See

Die Leishmaniose ist eine parasitäre Erkrankung des Hundes, ausgelöst durch die Blutparasiten Leishmanien.

Die Parasiten werden durch einen Stich der Sandmücke übertragen. Ursprünglich nur in warmen Gebieten in Südeuropa beheimatet, wird die Sandmücke immer häufiger auch in Deutschland nachgewiesen. Es wird befürchtet, dass die Leishmaniose bald nicht mehr nur eine klassische Mittelmeererkrankung sein wird.

Ist der Hund erkrankt, kann es zu schweren Symptomen kommen. Möglich sind unter anderem: Abgeschlagenheit, Fieberschübe, Durchfall, Gewichtsverlust, Haarausfall, Hautausschläge, Krallenveränderungen, Blutarmut (Anämie), Schäden an Leber, Milz und Niere.

Nach der Diagnose wird eine Therapie begonnen, die häufig ein Leben lang verabreicht werden muss.

Zusätzlich kannst Du Deinen Hund durch passendes Futter unterstützen.

Dies Leishmanien benötigen Purine, bzw. deren Abbauprodukt, das sogenannte Hypoxanthin. Dies ist ihr Futter. Dein Hund soll daher möglichst wenig Purine im Blut haben. Purine finden sich in vielen Lebensmitteln, auch bildet der Hund eigenes Purin als Abbauprodukt seines Stoffwechsels. Da der letzte Punkt wenig beeinflussbar ist, ist es umso wichtiger, nicht unnötig viel Purin durch ungünstige Zutaten zu füttern.

Eine Besonderheit besteht, wenn Dein Hund mit dem Medikament Allopurinol behandelt wird. Allopurinol ähnelt in der chemischen Struktur dem Hypoxanthin. Die Leishmanien können nicht zwischen beiden Stoffen unterscheiden. Nehmen sie aber das Allopurinol auf, gehen sie zugrunde

Eine mögliche Nebenwirkung des Allopurinols ist die Bildung von Urinkristallen, die sogenannte Xanthinurie. Dies kann schmerzhaft und gefährlich für Deinen Hund sein. Je weniger Purin das Futter enthält, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Harnkristalle bilden.

Bei einer Leishmaniose solltest Du zu einem Futter wechseln, das möglichst wenig Purine enthält.

Sehr purinhaltig sind Fleisch, Fisch und Innereien. Vor allem Drüsengewebe (z.B. die Leber) ist stark purinhaltig. Weniger Purine enthalten Insekten, Milchprodukte und Eier. Auch Gemüse und Obst enthält weniger Purine.

Wir empfehlen, das erkrankte Tier mit einer hypoallergenen Insektenmahlzeit aus unseren Produktlinien BARF-IN-ONE  NATUR oder PETMAN RAW HYPOALLERGENIC INSECT zu füttern – bei beiden Produkten findest Du Insekten- und Gemüseeiweiß als hochwertige purinarme Eiweißquelle.

Insektenlarven vom Buffalowurm sind purinarm, dafür aber reich an Proteinen. Durch die sehr hochwertigen Proteine werden bei der Futterherstellung, im Vergleich zur sonst erforderlichen Fleischmenge, viel weniger Insektenlarven benötigt.  Purinarme pflanzlichen Zutaten runden dann die Gesamtmahlzeit ab.

Übrigens: Purinarme Ernährung ist auch für Dalmantiner wichtig!

Zusätzlich sind die Nahrungen aus Insekten besonders magen-und darmschonend und eignet sich auch speziell für allergische HUNDE.

BARF-Ratgeber kostenlos anfordern!