Futtermittelallergien und –intoleranzen

ein weiterer Grund zu BARFen 03. Mai 2019 🞄 2 Minuten Lesezeit

Futtermittelallergien und –intoleranzen, ein Thema über das viele zum #BARFen kommen.

Der Unterschied besteht darin, dass eine #Intoleranz zwar eine Reaktion des Körpers auf das #Futter ist, aber keine im #Immunsystem begründete. Eine #Allergie hingegen ist eine immunologische Reaktion, in der Regel auf den Eiweiß- oder Kohlehydratanteil des Futters. In der Regel rufen Eiweißmoleküle, die ins Lymphsystem des Darms gelangen, eine Toleranz hervor, der Körper weiß dann, dass es sich um Futter handelt und alles ok ist. Allergische Hunde neigen dazu, diese Toleranz nicht zu entwickeln, so dass das Immunsystem das Eiweiß wie Bakterien oder Viren behandelt und bekämpft. Wie bei uns Menschen auch können können sich Allergien jederzeit und gegen jedes Futtermittel entwickeln.

Vier Hunde und eine Frau in der Natur. Zwei Hunde springen hoch.

Die Folgen von #Futtermittelallergien und –intoleranzen zeigen sich meistens an Haut und Fell sowie am Magen-Darm-Trakt, wobei es durchaus Folgen gibt, die nicht direkt aus der Allergie resultieren, sondern z.B. daraus, dass die Haut aufgrund der Allergie Keime nicht mehr abwehren kann. Wichtig ist aber, die Intoleranz oder Allergie immer von einem #Tierarzt feststellen zu lassen, Dr. Google ist auch hier nicht der richtige Ratgeber. Es gibt eine Reihe anderer #Erkrankungen, deren Symptome sehr ähnlich sind, die aber vom Tierarzt behandelt werden müssen.

Futtermittelintoleranzen oder –allergien sind zum Glück in den meisten Fällen durch eine #Futterumstellung einfach in den Griff zu bekommen. Wenn ihr feststellen wollt, worauf euer Vierbeiner genau reagiert, ist eine #Ausschlussdiät der beste Weg. Hierfür solltet Ihr euch die Bestandteile des bisherigen Futters anschauen und dann eine Eiweiß- und eine #Kohlenhydratquelle auswählen, die der Hund möglichst noch nie gefressen hat. Ein Problem ist hier, dass viele Dosen- und Trockenfutter verschiedene Fleischsorten beinhalten und auch nicht immer alles zu 100% transparent deklariert ist. Dieses Problem könnt Ihr durch Fütterung „exotischerer“ #Fleischsorten umgehen, z.B. Strauß oder Wild. Im Regelfall sollte nun innerhalb von sechs Wochen eine Verbesserung auftreten, im Einzelfall dauert es schon einmal etwas länger. Sobald diese Besserung eintritt, könnt ihr mit dem vorher gefütterten Futter ein Provokation durchführen, im Falle einer Allergie würde die Reaktion sehr schnell (im Normalfall in weniger als zwei Wochen) auftreten und ihr hättet Gewissheit. Für die #Ausschlussdiät optimal ist das #PETMAN Puzzle, das euch viele Komponenten gibt, mit denen ihr die Mahlzeiten selbst zusammenstellen könnt. Ihr könnt hier sogar versuchen, genau die Fleischsorte herauszufiltern, die die Reaktion hervorruft. Sobald ihr wisst, welche Sorten der Hund verträgt, könnt ihr, wenn euch Bequemlichkeit wichtig ist, natürlich schauen, ob es die entsprechende Fleischsorte schon fertig gemischt als #Barf-In-One gibt.

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